Liebe Besucherinnen und Besucher:
Moin Moin! Schön, dass Sie hier sind, denn hier sind Sie richtig!
Der SPD Ortsverein Grafschaft Hoya freut sich über Ihr Interesse für unsere Aktivitäten, unsere Meinungen und unseren Antrieb auch im Jahr 2012, das mal ausnahmsweise keine Wahlen für uns bereit hält.
Bei den Kommunalwahlen im letzten Jahr haben Sie uns im großen Umfang Ihr Vertrauen geschenkt, dafür wollen wir uns herzlich bedanken.
Im Rat der Stadt Hoya haben Sie den SPD-Kandidatinnen und –Kandidaten das mehrheitlich das Vertrauen geschenkt, so dass wir unsere Genossin Anne Sophie Wasner nun als Bürgermeisterin begrüßen dürfen.
Im Rat des Flecken Bücken haben wir einen Sitz hinzu gewonnen, so dass die Mehrheitsverhältnisse dort längst nicht mehr eindeutig sind, und in den Rat der Gemeinde Hoyerhagen haben Sie beide von uns aufgestellten Kandidaten gewählt.
Der Samtgemeinderat profitiert von der 13 Kopf starken SPD-Fraktion, die sich aus Hoyaer und Eystruper Genossen gebildet hat.
Unsere Mandatsträger - wie auch unsere Mitglieder bilden einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung, vieler Alters- und Berufsgruppen. Sie bieten eine ausgewogene Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung und „frischem Wind“, kurzum: Sie sind einfach tolle Teams.
Wir freuen uns auf ein konstruktives Jahr 2012 und neue Mehrheitsverhältnisse im niedersächsischen Landtag nach den Wahlen am 20. Januar 2013 und unterstützen Stephan Weil nach Kräften dabei, der nächste Ministerpräsident zu werden.
Abschließend würden wir uns über Ihre Mitwirkung freuen, sei es als „Testmitglied“ oder gleich als Genossin oder Genosse, sei es mit ideeller oder tatkräftiger Unterstützung. So bleiben wir auch in Zukunft eine schlagkräftige Partei für die Menschen und für die Region!!!
Herzlichst
Ihr Lars Grotheer
Ortsvereinsvorsitzender
In memoriam Hannelore Podolski
„De mortuis nihil nisi bene.“ (Über die Toten nur Gutes!“) Auf diese Weise mahnten schon die alten Römer zur Pietät.
Wenn man nun nach dem Tode Hannelore Podolskis Pietät verlangt, erscheint dies schon fast absurd, denn Pietät ist nun wahrhaftig nicht das, was dieser außergewöhnlichen Frau gebührt, und mir zumindest fällt auch beim pietätlosesten Nachdenken nichts Schlechtes über sie ein. Falls man Hannelore mit zwei Worten beschreiben müsste, was einem Menschen selten genüge tut, müsste man wohl „couragiert“ und „uneigennützig“ anführen.
1931 geboren war sie lange Jahre Schwerbehindertenbeauftragte des Landes Bremen. Dadurch reifte ihr Sachverstand in Verwaltungsfragen – eine Kompetenz, die sie mitbrachte als sie zu Beginn der 80er Jahre mit ihrem Mann „Christel“ nach Wienbergen zog, von wo aus sich beide in Rekordzeit in das hiesige Landleben integrierten.
Schnell schlossen sich beide dem SPD Ortsverein Grafschaft Hoya an, dessen Vorsitzende Hannelore 1991 wurde – und es bis 2003 (!) blieb. Gleichzeitig nahm sie ihr langjähriges Engagement im Rat der Gemeinde Hilgermissen und im Rat der Samtgemeinde Grafschaft Hoya auf, wo sie ihr Mandat bis zum Alter von 77 (!) Jahren nicht nur wahrnahm sondern lebte.
Dass sie immer einsprang, wenn „Not am Manne“ war, zeigte sich auch 1997, als sie kurzfristig den Vorsitz des SPD Unterbezirks Nienburg für zwei Jahre bekleidete.
Ihre politischen Schwerpunkte sah sie stets in Familie, Bildung und Benachteiligten. Wer sie kannte, hat kaum Zeiten erlebt, in denen sie sich nicht unermüdlich für Schwächere eingesetzt hat, sei es für die Kinder aus Gomel, die unsere Region für vier Wochen im Jahr beehren, für durch bürokratische Hürden in Schwierigkeiten geratene Unternehmen oder aber – von der Öffentlichkeit unbemerkt – für Teile der Bevölkerung bei Behördenangelegenheiten und ähnlichem.
Jeder, der dabei sein durfte, erinnert sich noch gern an die Diskussionen im Wienberger „Vorbau“, die auch mal Stunden dauern konnten. Auch die Förderung von jüngeren Sozialdemokraten im Ortsverein („Die müssen ran!“) bleibt wohl unvergessen. Selbst nach ihrem Schlaganfall verlangte (und bekam) sie noch Wahlkampfmaterial, um sich für den SPD Ortsverein einzusetzen. Nicht nur dafür sind wir ihr sehr, sehr dankbar.
Sie fehlt.
Lars Grotheer (Vorsitzender) für den SPD Ortsverein Grafschaft Hoya












